Startseite
    Real Life
    Rollenspiel
  Archiv
  RPG - Charaktere
  Über Wölfe
  Mein Privatzoo
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Kleines RPG-Wiki
   Dark Side of RPG
   Yukon
   Kuma'sche Palme



http://myblog.de/talayoki

Gratis bloggen bei
myblog.de





Mein "Privatzoo"
 

Jeder in unserer Familie gilt wohl zu Recht als wahrer Tiernarr. Daher haben auch schon so einige Tiere in den vergangenen Jahren unter unserem Dach gelebt.

---
 
Meine Mutter hatte als Kind bereits einen Collie, später einen Dackel und als sie meinen Vater kennen lernte, steckte sie ihn zwangsläufig mit ihrer Tierliebe an. Es folgten ein graugetigerter Kater, der leider allzu früh an einer Vergiftung starb, und schlussendlich eine schwarze, stets etwas kräftig wirkende Pudeldame.
 
"Mausi", so nannten sie damals den kleinen, schwarzgelockten Welpen, der sich bald zu einer stets etwas rundlichen, gerne auch mal zickigen Hündin entwickelte, die Kinder eigentlich nie leiden konnte. Jedoch, als ich und später meine Schwester zur Welt kamen, übernahm sie fast schon selbstverständlich die Rolle der 'Babysitterin'.
 
(* 1983 - 1997)
 
---
 
Anfang 1997 kam noch ein weiterer quirliger Hausgenosse hinzu: Unsere Trixi, eine ihr Leben lang kurzfellige Yorkshiredame. Aber neben vierpfotigen Hausgenossen gab es damals durchaus auch Gefiederte, wie unseren Blaustirnamazonen Nico und einen gelben Wellensittich namens Ricky.
 
(Im Hintergrund Nico, meine jüngere Schwester und Trixi)
 
Meine Schwester war übrigens schon immer der 'Tierbändiger' der Familie - auch wenn nicht alle wirklich auf Anhieb begriffen, was sie ihnen eigentlich beibringen wollte...
 
 
---
 
Unsere Mausi mussten wir Ende 1997 einschläfern lassen - Diagnose Krebs, der sich schon recht bald im ganzen Bauchraum ausgebreitet hat.
Wenig später verloren wir auch unseren Papagei Nico - ein Tierarzt hatte falsch behandelt als es ihm nicht gut ging. Er tippte auf Erkältung und als es nicht besser wurde, schickte er uns mit dem kranken Vogel nach Hause... da könne er nun auch nicht mehr helfen. Als wir am nächsten Tag einen Experten für Exoten ausfindig machen konnten und Nico dorthin brachten, lebte er nur noch wenige Tage. Eine Pilzerkrankung hatte sich auf seine Lunge gelegt und die verabreichten Antibiotika schlugen nicht mehr an.
 
---
 
1998 bekamen wir dann Besuch - die Oma der Familie brachte einen 10 Monate alten Yorkshirerüden mit zu uns. Keiner dachte sich viel den fast noch Welpen mit unsere Trixi spielen zu lassen - jedenfalls bis den jungen Herrn regelrechte Frühlingsgefühle überkamen und man auch nicht mehr viel tun konnte.

Einige Wochen später statteten wir unserer Tierärztin einen Besuch ab und ließen einen Ultraschall machen - nur zur Vorsicht. Nun, die Ärztin lächelte ein wenig verschmitzt und meinte: "Glückwunsch, sie bekommen Nachwuchs."
Unsere Trixi wurde dann allmählich doch etwas runder, bis im Juli 98 vier quicklebendige Welpen zur Welt kamen - ein reines Mädel-Quartett.
 
Geblieben ist uns von den Welpen die kleinste und dennoch älteste aus dem Wurf: Daisy.
 
(Daisy mit ihrer Mutter - Das Fell hat sie eindeutig von ihrem Dad geerbt)
 

(Daisy 2008 - mit pflegeleichtem und sommerlichen Kurzhaarschnitt)
 
---
 
Unsere Trixi war stets eine rundum gesunde Hündin und bis 2007, trotz ihrer nun zehn Jahre, immer noch richtig fit. Ihr Tod in jenem Jahr kam überraschend und allzu plötzlich.
Innerhalb einer Woche nahm sie ab, hörte auf zu fressen und wurde zusehens schwächer - Die Tierärztin diagnostizierte Diabetis. Kleine Hunderassen, so sagte sie uns, bekämen soetwas eigentlich nicht und tippte daher wohl auf eine erbliche Vorbelastung. Wir spritzten ihr noch über einige Tage Insulin, jedoch schlug dieses einfach nicht an. Aufgrund einer zeitgleichen Scheinträchtigkeit, die einfach nicht abklingen wollte, verfehlte der Stoff seine Wirkung. Der Zucker stieg weiter, bis die Hündin regelrecht am Ende war - nichtmal mehr aufstehen schaffte sie.
Die Nieren wurden in Mitleidenschaft gezogen und wir entschieden schweren Herzens sie zu erlösen.
 
---
 
Kurzzeitig waren wir uns einig, dass wir soetwas nicht noch einmal erleben wollten, daher wollten wir keinen weiteren Hund mehr anschaffen, außerdem hatten wir auch immer noch Trixis Tochter Daisy.
 
Aber irgendwie kam es anders als gedacht. In der Zeitung lasen wir von der 'Tierliga', eine Organisation, die Straßenhunde aus der Toskana, Italien, nach Deutschland bringt, um ihnen hier ein hundewürdiges Leben zu ermöglichen.
 
Eigentlich war es eher die Neugier, die uns zu der Dame brachte, die jene Italiener in ihrem Haus in Derutschland untergebrachte, bis man sie vermitteln konnte.
Da gab es Hunden allen Alters, von Schoßhund- bis Elefantenformat... da gab es für jeden den passenden Hund. Allerdings gab es zu jener Zeit einen Wurf Welpen mit Mutter Maya - heillose Promenadenmischungen, deren Vater unbekannt und nicht einmal die Vorfahren der Mutter mehr ansatzweise erkennbar waren. Aber unglaublich niedlich waren diese beigen Fellknäule mit den schwarzen Gesichtern.
 
Es kam, wie es kommen musste: Die gesamte Familie war sich mal wieder einig, dass eine dieser wuschligen Pelzkugeln mit nach Hause sollte.
 
Noch hieß es aber wenige Wochen zu warten, bis die Kleinen entwöhnt waren. Nach der eingehenden Prüfung von Haus und Garten durch die Verantwortliche der Organisation, konnten wir den kleinsten Welpen des Wurfs als neues Familienmitglied begrüßen. Wieder ein Weibchen und sie bekam mehr oder weniger einstimmig den Namen Kira.
 
 
Aus dem quirligen Fellknäuel ist mittlerweile ein recht energiegeladene junge Hundedame geworden - mit einem wunderbaren Charakter, auch wenn sie einen ziemlichen Dickschädel besitzt...
 

 
Nun, aber ein Zoo wäre ja nun kein Zoo, wenn es außer Kiray und Daisy keine weiteren Tiere gäbe - und die gibt es.

Seit einigen Jahren besitzen wir bereits eine Vogelvoliere - angefangen mit einem blauen Wellensittich, den wir kurz nach Rickys Ableben damals kauften. Mit den Jahren wurden es mehr und mehr. Mittlerweile tumeln sich in dem großen, selbstgebauten Freigehege 12 Wellensittiche, davon einige eigene Nachzuchten. Bis vorletztes Jahr teilten sich die Wellis ihr Reich mit zwei Nymphensittichen, die aber mittlerweile bereits verstorben sind - an Altersschwäche, wohlgemerkt.
 
Ein Wellensittich, Ricky II, lebt allerdings in einem kleinen Käfig im Haus. Er war als flugunfähiger Jungvogel aus der Bruthöhle gesprungen und hatte sich dabei Flügel und Beine gebrochen. Statt ihn einschläfern zu lassen, päppelten wir ihn wieder auf. Er kann zwar heute noch nicht fliegen, da ein Flügel, der sichtbar absteht, nicht ganz zu öffnen ist, und er hinkt, weil ein Bein steif geblieben ist, ist er ein gänzlich fitter Vogel, der selbst unseren Hunden Respekt einflöst mit seiner forschen Art. Sprechen kann er auch - und weiß recht genau, wie er seine Worte einsetzen muss. Ein herrisches 'Komm her!' gekrächzt und schon muss ein Finger zum kraulen herhalten.
 
 
Desweiteren hätten wir da noch ein 100 x 40 x 40 cm großes Aquarium und daneben ein Aquaterrarium für unsere Schildkröte, die nun auch schon über 10 Jahre bei uns ist...
 
 
 
Wem das immer noch nicht genug Zoo ist, der kann sich ja noch unseren Gartenteich mit Goldfischen und Molchen betrachten.
 
Tja, und da sich Tierliebe kaum verliert, sind das wohl alles nicht die letzten felligen und gefiederten, bzw. schuppigen Untermieter, die sich unter unserem Dach tummeln.
 
 
(Stand: März 2008)



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung